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Arbeitssicherheit in Kfz-Betrieben und was ich dazu beitragen kann

Der Arbeitgeber ist nach § 3 des Arbeitsschutzgesetztes verpflichtet, die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes unter Berücksichtigung der Umstände zu treffen, die die Arbeitssicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter bei der Arbeit beinflussen. Er hat die Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen und erforderlichenfalls sich ändernden Gegebenheiten anzupassen. Dabei hat er eine Verbesserung von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz der Mitarbeiter anzustreben.

Der Arbeitgeber ist für alles in seinem Betrieb verantwortlich. Strafrechtliche Verfolgung ist nach Unfällen keine Seltenheit.

Die Gesundheit und die Sicherheit der Mitarbeiter dürfen nicht aufs Spiel gesetzt werden.

Folgende Prüfungen können durch mich als befähigte Person durchgeführt werden:

  • Prüfungen nach § 3 Absatz 3 BetrSichV (Gefährdungsbeurteilung)
  • Prüfungen nach § 10 BetrSichV nach berufsgenossenschaftlichen (BGV) Vorschriften
  • Prüfung von Fahrzeug-Hebebühnen nach BGG 945
  • Prüfung von kraftbetätigten Toren nach BGG 950
  • Prüfung für Winden, Hub- und Zuggeräte (BGG 956)

Wer ist eine „befähigte Person“?

Unter einer befähigten Person versteht man eine sachkundige Person, die aufgrund der Fachkenntnisse aus Berufsausbildung, Berufserfahrung und zeitnaher beruflicher Tätigkeit über ein zuverlässiges Verständnis sicherheitstechnischer Belange verfügt, damit die Prüfungen von Arbeitsmitteln ordnungsgemäß durchgeführt werden können.

Es gibt gute Gründe dafür!

Gute Arbeitsleistung und Arbeitsschutz gehören zusammen. Werden sichere Arbeitsmittel beziehungsweise Maschinen und Einrichtungen zur Verfügung gestellt, klare Anweisungen erteilt und die Mitarbeiter zusätzlich informiert, werden Unfälle und Erkrankungen minimiert. Unter Umständen können die Kosten und Folgen von Unfällen oder Schadenfällen sowohl für den Arbeitgeber als auch für Mitarbeiter existenzbedrohliche Ausmaße annehmen.

Mit der Beschäftigung von Mitarbeitern trägt der Arbeitgeber kraft Gesetz und damit automatisch Verantwortung. Es handelt sich zum einen um Fürsorgepflicht gegenüber von Angestellten und zum anderen um die Verkehrssicherungspflicht, die sich aus dem Tätigkeiten des Unternehmens an sich ergibt.

Bei der Fürsorgepflicht geht es um die Pflichten zur Anweisung und Unterweisung, zum Einsatz und zur Kontrolle des Mitarbeiters. Der Mitarbeiter soll so angeleitet werden, als ob der Arbeitgeber die Tätigkeiten selbst erledigen würde.

Mit Verkehrsicherungspflicht wird die Verantwortung des Arbeitgebers bezeichnet, durch die sichergestellt wird, dass Dritte (z. B. Kunden oder Mitarbeiter anderer Unternehmen) durch ihre persönlichen Tätigkeiten oder durch die eines Mitarbeiters nicht zu Schaden kommen.

Ziel ist es, ein möglichst hohes Maß an Sicherheit und Gesundheitsschutz zu erreichen. Nach dem Arbeitsschutzgesetz ist der Arbeitgeber für die Sicherheit und Gesundheit seiner Mitarbeiter bei der Arbeit verantwortlich. Dabei gehört es zu seiner Pflicht, eine Verbesserung der Arbeitssicherheit und des Gesundheitschutzes der Mitarbeiter anzustreben.

Für die sichere Bereitstellung von Arbeitsmitteln hat der Arbeitgeber/Betreiber alle notwendigen Maßnahmen im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung zu ermitteln. Dabei hat er insbesondere die Gefährdungen zu berücksichtigen, die mit der Benutzung des Arbeitsmittels selbst verbunden sind und die am Arbeitsplatz durch Wechselwirkungen der Arbeitsmittel untereinander oder mit Arbeitsstoffen oder der Arbeitsumgebung hervorgerufen werden.

Wenn Arbeitsmittel Schäden verursachenden Einflüssen unterliegen, die zu gefährlichen Situationen führen können, können die Anforderungen (nach § 10 Absatz 2 Satz 1 der Betriebssicherheitsverordnung) durch eine ständige Überwachung erfüllt werden. Arbeitsmittel gelten als ständig überwacht, wenn sie unter verantwortlicher Einbeziehung der befähigten Person duch qualifiziertes Fachpersonal in Stand gehalten und duch messtechnische Maßnahmen überwacht werden. Es ist sicher zu stellen, dass Schäden rechtzeitig entdeckt und behoben werden können.

Prüfumfang und Prüfgrundlagen

Für Fahrzeughebebühnen, Hubarbeitsbühnen, Hubhebebühnen:
Funktion und Sicherheitsbauteile, BetrSichV, BGG 945 und BGR 500

Für Achsfreiheber, Grubenheber, Werkstattkran, Getriebeheber, Wagenheber:
Funktion und Sicherheitsbauteile, BetrSichV und BGR 500

Für kraftbetätigte Fenster, Türen, Tore:
Funktion und Sicherheitsbauteile, maximale Schließkräfte, BetrSichV, BGR 232
und BGI 861.

Empfohlene Prüffristen für vorgenannte Arbeitshilfen: 12 Monate

UVV, BetrSichV, BGG, BGV, BGR, BGI?

  • UVV steht für Unfallverhütungsvorschrift der Berufsgenossenschaften
  • BetrSichV steht für Betriebssicherheitsverordnung im Sinne der Unfallverhütungsvorschrift der Berufsgenossenschaften
  • BGG steht für Berufsgenossenschaftliche Grundsätze
  • BGV steht für Berufsgenossenschaftliche Vorschriften
  • BGR steht für Berufsgenossenschaftliche Richtlinien für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit
  • BGI steht für Berufsgenossenschaftliche Informationen für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

gez.
Detlef Fischer

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Samstag, 18.11.2017

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